23.1.2020 - 19 Uhr                                                        "Das Dorf Billwerder im Zugriff der Großstadt"

Rainer Stubbe (Quelle: Hamburger Morgenpost)
Rainer Stubbe (Quelle: Hamburger Morgenpost)

Am Donnerstag 23.01.20, 19 Uhr gibt es einen interessanten Vortrag vom Dorf-Experten Rainer Stubbe. In der gemütlichen Diele vom Hof Neun Linden wird "Das Dorf Billwerder im Zugriff der Großstadt" beleuchtet. Schwerpunkte dabei sind

  • Geschichte der Elbinsel Billwerder (von Rothenburgsort bis zum Schleusengraben)
  • Vision: Von der Freien und Hansestadt Hamburg unabhängige Elbinsel Billwerder !

Der Abend muss nicht trocken bleiben: Es gibt Drinks.

Hof Neun Linden

Billwerder Billdeich 480


Sammelleidenschaft 25.1.2020

                                     Dem Konsum-Stress entfliehen: Helfen Sie lieber einem erhaltenswerten Stück Erde!
Dem Konsum-Stress entfliehen: Helfen Sie lieber einem erhaltenswerten Stück Erde!

An vielen Stellen im Bezirk Bergedorf wird eifrig für das Bürger-begehren gesammelt und die Resonanz ist sehr erfreulich!

Teilweise ist man in Grüppchen unterwegs, aber es gibt auch mutige Einzelkämpfer für die gute Sache, wie Hans-Werner Jensen. Er taucht häufiger auf Wochenmärkten auf, oder z.B. vor dem EDEKA-Markt in Neuengamme. Über Facebook hält er seine Anhängerschar informiert!

 

Auch wenn das Wetter nicht immer unterschriftsfreundlich ist, finden dennoch erfreulich viele Besucher ihren Weg zu uns.  Am Samstag, den 25.1.20 stehen wir ab 11 Uhr vor Karstadt am Sachsentor 33. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher!

 


Parallel sammeln wir auch für die Volksinitiative, um Bürgerbegehren verbindlich zu machen (www.buergerbegehren.info) - s.u..
Letzte Chance für eine Unterschrift: Die Volksinitiative hat nur noch bis Ende Januar 2020 Zeit, um den "ersten Schritt" zu gehen: Einreichen von gültigen 10.000 Unterschriften.

 

Hier O-Ton von Unterschriften-Sammlerin Katja: "Gut gekühlt haben wir heute (11.1.) von 11-15 Uhr 273 Unterschriften  eingesammelt (37 Unterschriften wurden im Paket abgegeben). 3  Unterstützer von Mehr Demokratie aus Bremen haben für die Volksini  gesammelt und waren auch sehr zufrieden mit ihrem Ergebnis. Trotz Kälte+Wind hat es Spaß gemacht. Die Leute kamen von sich aus, z.T. sind sie extra wegen uns ins Zentrum gefahren!  Gratulation und Dank an alle, die mitmachten! Das Ergebnis ist beachtlich - mehr als eine Unterschrift pro Minute!

 

An dieser Stelle vielen Dank an unsere Unterstützer! Natürlich auch an die Gewerbetreibenden, die weiter unten aufgeführt sind.


Gute Idee: Im neuen Dorfblatt (Nr. 92) ist in der Mitte ein unterschriftsreifes Blatt enthalten!


10.1.20- Drittelquorum abgegeben!

Ulf von Krenski (li.), stellv. Bezirksamtsleiter nimmt die Unterschriften entgegen.
Ulf von Krenski (li.), stellv. Bezirksamtsleiter nimmt die Unterschriften entgegen.

Heute Morgen um 8 Uhr haben die Vertrauenspersonen des Bürgerbegehrens dem stellvertretende Bezirksamtsleiter Ulf von Krenski 2020 Unterschriften im Rechtsamt des Bergedorfer Rathauses übergeben. Hierbei handelt es sich um ein Drittel der für das Zustandekommen des Bürgerbegehrens notwendigen Unterschriften (= Drittelquorum).

Das Bezirksamt wird innerhalb von 10 Tagen die von uns eingereichten Unterschriften auszählen. Mit Erreichen des Drittelquorums tritt eine Sperrwirkung in Kraft. Dann dürfen die Bezirksversammlung und das Bezirksamt eine dem Bürgerbegehren zuwiderlaufende Maßnahme weder beschließen noch vollziehen.

Darauf dürfen wir uns aber nicht ausruhen: Wir müssen mit ganzer Kraft weitersammeln, damit wir bis zur #Bürgerschaftswahl am 23. Februar so viele Unterschriften wie möglich haben, um politischen Druck auf die Parteien ausüben zu können - also am besten 10 Mal so viele Unterschriften, wie wir eigentlich bräuchten. Dazu brauchen wir natürlich weiterhin eure Hilfe!


Berichterstattung hierzu u.a. auf Hamburg1, NDR 90,3, Bergedorfer Zeitung - siehe Presse.


15.11.2019 - Bürgerbegehren gestartet!

Bürgerbegehren - damit u.a. diese wunderbare Ansicht erhalten bleibt.
Bürgerbegehren - damit u.a. diese wunderbare Ansicht erhalten bleibt.

Die AG Nein zu Oberbillwerder  in der Dorfgemeinschaft Billwärder an der Bille  hat im November 2019 ein Bürgerbegehren gegen die Bebauung der Vier- und Marschlande initiiert. Darin enthalten ist natürlich die Forderung an die Bezirksversammlung Bergedorf sich beim Senat der Freien und Hansestadt Hamburg dafür einzusetzen, den Masterplan zu Oberbillwerder nicht umsetzen zu müssen.
Nun heißt es "Unterschriften sammeln!".  Wir danken für deine / Ihre Unterstützung!!!

Die Zielgröße sind 3.000 Unterschriften (3% der Bergedorfer Wahlberechtigten). Dann müsste sich die Bergedorfer Bezirksversammlung mit dem Begehren der Bürger beschäftigen und Stellung beziehen. Die Sammlung geht 6 Monate, also bis zum 15. Mai 2020.
Unterzeichnen darf, wer bei Einreichen der Unterschriftslisten beim Bezirksamt Bergedorf zur Bezirksversammlung wahlberechtigt ist.
#NeinzuOberbillwerder 


August 2019 - Volksinitiative landesweit

Achtung: Unterschriftenlisten laufen nur noch bis 31.1.2020!

Bitte nicht irritiert sein: Diese Unterschriftenliste ist für eine Hamburger Volksinitiative - hat also nicht direkt etwas mit "unserer" Unterschriftenliste für den Erhalt der Vier- und Marschlande zu tun. Sehr wohl begrüßen wir es, wenn Sie zusätzliche diese Liste unterschreiben! Sie ist ein wichtiger Katalysator für unser Bürgerbegehren.
Ein von Mehr Demokratie e.V. angeführtes Bündnis aus zahlreichen Hamburger Bürgerinitiativen hat im August 2019 eine neue landesweite Volksinitiative angemeldet. Ziel ist es, Bürgerbegehren und Bürgerentscheide in Hamburg verbindlich zu machen: „Senat und Bürgerschaft unternehmen unverzüglich alle notwendigen Schritte, damit in Bezirksangelegenheiten rechtlich für Bezirk und Senat Bürgerentscheide bindend sind... Erfolgreiche Bürgerentscheide oder der Beschluss des Bezirks über die Annahme von Bürgerbegehren dürfen nur im Wege eines neuen Bürgerentscheids abgeändert werden.” 



Gegen Oberbillwerder

Hamburgs 105. Stadtteil im Modell

 


Für Grünflächenerhalt

Kulturlandschaft in Billwerder heute



Zum dritten Male soll die Fläche Oberbillwerder Hamburger Wohnungsprobleme lösen


§ 1 Abs. 5 des Bundesnaturschutzgesetzes verlangt, dass Flächen im Innenbereich recycelt und zur Wohnraumgewinnung genutzt werden statt Landschaftsflächen im Außenbereich in Anspruch zu nehmen. Dass an solchen Orten lebendige Quartiere entstehen können, zeigen Hafencity, Neue-Mitte-Altona oder Sonninquartier in Hammerbrook. Und dies wird auch auf dem Kleinen Grasbrook funktionieren.

Was die Planung fragwürdig macht sind:

  • schlecht funktionierende Stadtteile im Umfeld
  • ein veralteter und störanfälliger ÖPNV
  • eine schwierige Straßenanbindung
  • ein kompliziert zu erschließender Marschbodenuntergrund
  • die für die Fahrradreichweite zu große Distanz
    zur Innenstadt

Auch zwölf Entwürfe rennomierterter Architekturbüros und der letztlich ausgewählte Masterplan konnten an dieser kritischen Ausgangslage des Plangebietes nichts verändern.

 

 

Da es keine Definition des „geschützten Kulturlandschaftsraumes Billwerder“ gibt, agiert die Stadt Hamburg als Eigentümerin der Fläche wie ein privater Investor und will maximal entwickeln. Zudem gilt die Fläche im Landschaftsplan als bereits bebaut. Daher greift die Unterschriftenaktion des NaBu „Hamburgs Grün erhalten“ hier nicht mehr. Aber es reicht nicht nur zu erhalten, was anderweitig geschützt ist. Der Kulturlandschaftsraum ist mehr nur als die besondere Bebauung entlang des Billwerder Billdeiches:

 

  • viele geschützte Denkmäler
  • der  Biotopenverbundkorridor
    im westlichen Teil von Oberbillwerder
  • die Grünflächen am Mittleren Landweg
    (geschützter Zweiter Grüner Ring)
  • die Landschaftsschutzgebiete
  • das Überschwemmungsgebiet der Bille

 



Arbeitsgemeinschaft
„Paradies Billwerder erhalten“
der Dorfgemeinschaft Billwärder an der Bille e.V.
Billwerder Billdeich 241 · 21033 Hamburg