Sammelleidenschaft 2020

                                     Dem Konsum-Stress entfliehen: Helfen Sie lieber einem erhaltenswerten Stück Erde!
Dem Konsum-Stress entfliehen: Helfen Sie lieber einem erhaltenswerten Stück Erde!

Bürgerbegehren gegen die Bebauung der Vier- und Marschlande: An vielen Stellen im Bezirk Bergedorf wird eifrig für das Begehren der Bürger gesammelt - die Resonanz ist sehr erfreulich!
 

Auch wenn das Wetter nicht immer unterschriftsfreundlich ist, finden dennoch erfreulich viele Besucher ihren Weg zu uns.  Meistens sind wir samstags ab 11 Uhr am Sachsentor meist vor Kaffee-Timm oder Karstadt.

 

Noch bis Ende April 2020 können mit Ihrer Unterschrift unsere Listen bereichern.

 

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher! Es gibt alternative Möglichkeiten über die Sie ebenfalls Ihre Unterschrift hinterlegen können.

  



Hier O-Ton von Unterschriften-Sammlerin Katja: "Gut gekühlt haben wir heute (11.1.) von 11-15 Uhr 273 Unterschriften  eingesammelt (37 Unterschriften wurden im Paket abgegeben). 3  Unterstützer von Mehr Demokratie aus Bremen haben für die Volksini  gesammelt und waren auch sehr zufrieden mit ihrem Ergebnis. Trotz Kälte+Wind hat es Spaß gemacht. Die Leute kamen von sich aus, z.T. sind sie extra wegen uns ins Zentrum gefahren!  Gratulation und Dank an alle, die mitmachten! Das Ergebnis ist beachtlich - mehr als eine Unterschrift pro Minute!


Februar: Gänsemarsch in Oberbillwerder


Gefiederte Besucher in Oberbillwerder. Diese Exemplare sind Dauergäste in unserer Stadt. Die Zuggänse brauchen noch etwas. Nach einer Rast werden diese weiter Richtung Skandinavien ziehen.
Gefiederte Besucher in Oberbillwerder. Diese Exemplare sind Dauergäste in unserer Stadt. Die Zuggänse brauchen noch etwas. Nach einer Rast werden diese weiter Richtung Skandinavien ziehen.

15.11.2019 - Bürgerbegehren gestartet!

Bürgerbegehren - damit u.a. diese wunderbare Ansicht erhalten bleibt.
Bürgerbegehren - damit u.a. diese wunderbare Ansicht erhalten bleibt.

Die AG Nein zu Oberbillwerder  in der Dorfgemeinschaft Billwärder an der Bille  hat im November 2019 ein Bürgerbegehren gegen die Bebauung der Vier- und Marschlande initiiert. Darin enthalten ist natürlich die Forderung an die Bezirksversammlung Bergedorf sich beim Senat der Freien und Hansestadt Hamburg dafür einzusetzen, den Masterplan zu Oberbillwerder nicht umsetzen zu müssen.
Nun heißt es "Unterschriften sammeln!".  Wir danken für deine / Ihre Unterstützung!!!

Die Zielgröße sind 3.000 Unterschriften (3% der Bergedorfer Wahlberechtigten). Dann müsste sich die Bergedorfer Bezirksversammlung mit dem Begehren der Bürger beschäftigen und Stellung beziehen. Die Sammlung geht 6 Monate, also bis zum 15. Mai 2020.
Unterzeichnen darf, wer bei Einreichen der Unterschriftslisten beim Bezirksamt Bergedorf zur Bezirksversammlung wahlberechtigt ist.
#NeinzuOberbillwerder 


Volksinitiative holt 14.023 Unterschriften!

Zufriedene Gesichter und 12 Aktenordner mit 14.023 Unterschriften
Zufriedene Gesichter und 12 Aktenordner mit 14.023 Unterschriften

10.000 Unterschriften waren gefordert - 14.023 Unterschriften wurden am 1. Februar im Hamburger Rathaus abgeliefert - das sollte reichen!

Die eingesammelten Unterschriften für die Hamburger Volksinitiative "Bürgerbegehren und Bürgerentscheide jetzt verbindlich machen" sind ein wichtiger Katalysator für unser Bürgerbegehren.  
Ein von „Mehr Demokratie e.V. “ angeführtes Bündnis aus zahlreichen Hamburger Bürgerinitiativen hat im August 2019 eine neue landesweite Volksinitiative angemeldet. Ziel ist es, Bürgerbegehren und Bürgerentscheide in Hamburg verbindlich zu machen: „Senat und Bürgerschaft unternehmen unverzüglich alle notwendigen Schritte, damit in Bezirksangelegenheiten rechtlich für Bezirk und Senat Bürgerentscheide bindend sind... Erfolgreiche Bürgerentscheide oder der Beschluss des Bezirks über die Annahme von Bürgerbegehren dürfen nur im Wege eines neuen Bürgerentscheids abgeändert werden.” 



Gegen Oberbillwerder

Hamburgs geplanter 105. Stadtteil im Modell

 


Für Grünflächenerhalt

Kulturlandschaft in Billwerder heute



Zum dritten Male soll die Fläche Oberbillwerder Hamburger Wohnungsprobleme lösen


§ 1 Abs. 5 des Bundesnaturschutzgesetzes verlangt, dass Flächen im Innenbereich recycelt und zur Wohnraumgewinnung genutzt werden statt Landschaftsflächen im Außenbereich in Anspruch zu nehmen. Dass an solchen Orten lebendige Quartiere entstehen können, zeigen Hafencity, Neue-Mitte-Altona oder Sonninquartier in Hammerbrook. Und dies wird auch auf dem Kleinen Grasbrook funktionieren.

Was die Planung fragwürdig macht sind:

  • schlecht funktionierende Stadtteile im Umfeld
  • ein veralteter und störanfälliger ÖPNV
  • eine schwierige Straßenanbindung
  • ein kompliziert zu erschließender Marschbodenuntergrund
  • die für die Fahrradreichweite zu große Distanz
    zur Innenstadt

Auch zwölf Entwürfe rennomierterter Architekturbüros und der letztlich ausgewählte Masterplan konnten an dieser kritischen Ausgangslage des Plangebietes nichts verändern.

 

 

Da es keine Definition des „geschützten Kulturlandschaftsraumes Billwerder“ gibt, agiert die Stadt Hamburg als Eigentümerin der Fläche wie ein privater Investor und will maximal entwickeln. Zudem gilt die Fläche im Landschaftsplan als bereits bebaut. Daher greift die Unterschriftenaktion des NaBu „Hamburgs Grün erhalten“ hier nicht mehr. Aber es reicht nicht nur zu erhalten, was anderweitig geschützt ist. Der Kulturlandschaftsraum ist mehr nur als die besondere Bebauung entlang des Billwerder Billdeiches:

 

  • viele geschützte Denkmäler
  • der  Biotopenverbundkorridor
    im westlichen Teil von Oberbillwerder
  • die Grünflächen am Mittleren Landweg
    (geschützter Zweiter Grüner Ring)
  • die Landschaftsschutzgebiete
  • das Überschwemmungsgebiet der Bille

 


Arbeitsgemeinschaft
„Paradies Billwerder erhalten“
der Dorfgemeinschaft Billwärder an der Bille e.V.
Billwerder Billdeich 241 · 21033 Hamburg