Jede Menge Sand auf Billwerder

Könnte so aussehen: "Ur-Suppe" in Hammerbrook - Moorboden mit Holz-Einlagerung
Könnte so aussehen: "Ur-Suppe" in Hammerbrook - Moorboden mit Holz-Einlagerung

Dem Newsletter "Neues aus Oberbillwerder Januar 2020" ist zu entnehmen, dass eine einfache Verdichtung durch Sandauffahren in Oberbillwerder nicht ausreichen wird (Auszug):

Im vorangegangenen Masterplan für Oberbillwerder erstellten Andreas Kosack und sein Team (Grundbauingenieure Steinfeld und Partner) bereits ein Konzept zum Erdbau und zur Baugrundverbesserung. „Darauf können wir jetzt aufbauen und ermitteln, wie wir den Umfang von erforderlichem Bodenaushub bzw. Bodenaustausch im Sinne von Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit minimieren können. Hier finden wir belastungsempfindliche Böden, wie Torf und hohe Grundwasserstände. Um darauf einen idealen Baugrund herzustellen, brauchen wir schluffarmen Sand, der hoffentlich aus lokalen Gruben geliefert werden kann und daher keine weiten Wege zurücklegen muss. Schon bei unserer Grundlagen-ermittlung für Oberbillwerder berücksichtigten wir die langfristigen Kriechsetzungen von Torfboden, die zukünftig auf ein geringes Maß zu reduzieren sind.“

 

Was ist Schluff? Zur Einordnung hier etwas "Erd-Kunde":
Sand= Körner mit Durchmesser von 0,063 mm bis 2 mm

Schluff= Körner 0,002 mm bis 0,063 mm

Ton= Partikel mit Durchmesser kleiner 0,002 mm

Lehm= Gemisch von Sand, Schluff, Ton ungefähr gleiche Anteile.

 

Arbeitsgemeinschaft
„Paradies Billwerder erhalten“
der Dorfgemeinschaft Billwärder an der Bille e.V.
Billwerder Billdeich 241 · 21033 Hamburg