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Juni 21 - Der Pilger fliegt über Oberbillwerder

Pilger Billwerder
Quelle: Der Pilger

Er hat eine Drohne und dokumentiert damit bedrohte und zerstörte Flächen in Deutschland: Der Pilger.

Am 11.6. war er zu Besuch in Hamburg und hat u.a. auch die Fläche von Oberbillwerder überflogen. Er vermittelte einen noch anderen Blick und Perspektive auf eine Sache. Das ist sehr beeindruckend. Wir bedanken uns für diese Unterstützung!

Billwerder Luftaufnahme
Fotos, Videos und gutes Wetter über Billwerder.

YouTube-Kanal von Der Pilger.
Mit vielen Beispielen, wo etwas schlecht läuft. Und mit vielen Menschen, die möchten, dass es wieder gut läuft. Nun leider auch mit Videos aus Billwerder.



Juni 21 - Noch mehr Grünflächenlau in Billwerder

Auf der Suche nach einem Ort für die Schausteller, die vom Brennerhof weg sollen, ist eine ökologisch wertvolle Feuchtwiese am Dweerlandweg ins Visier der Stadtentwickler geraten.
Diese Fläche ist nach dem Biotopkataster eine wertvolle Heuwiese mit der Bewertung 5(!). Ein Teil der Fläche ist darüberhinaus eine Grünfläche, die nach dem Vertrag für Hamburgs Stadtgrün nicht bebaut werden darf.
Gerade in diesem Bereich hatten die Naturschutzverbände sich schon zu Beginn des Bebauungsplanung für die benachbarte JVA für einen verstärkten Amphibienschutz stark gemacht.
Die Fläche ist der niedrigste Punkt im Gebiet um die Kiesteiche. Sie liegt bei -0,4 bis -0,53 NHN. Also eine richtig schöne feuchte Wiese! Ideale Bedingungen für seltene und unter Schutz stehende Insekten, Amphibien und Wiesenvögel wie Feldlerche, Wachtelkönig, Bekassine, Wiesenpieper, wie wir sie in Billwerder (noch!) haben. Auch der Storch braucht Wiesen wie diese, um sich und seine Jungen zu ernähren.
Damit die Schausteller ihre Wagen dort aufstellen können, müssen die Wiesen trockengelegt, angeschüttet und befestigt werden. Für Fauna und Flora bleiben dort keine Überlebenschancen.
Einstimmig(!) wurde am 2.Juni im Stadtentwicklungsausschuss (SEA) beschlossen, dass der Hauptausschuss (HA) ermächtigt wird, das Verfahren einzuleiten. Ist sich niemand über den ökologischen Wert dieser Fläche bewusst?!?
Geht es um die freiwerdenden Flächen am Brennerhof, die die Schausteller räumen sollen? Schließlich lassen sich die sehr gut für Gewerbe vermarkten...
Die Einleitung des B-Plan-Verfahrens ausgerechnet in die Sommerferien zu legen, sagt schon einiges über dieses Projekt aus...

 

Betroffenheit, unmittelbar       - uns erreichte ein Schreiben -

 

Moin,

ich bin Schreber am Dweerlandweg. Mit den Jahren habe ich die umliegenden unberührten und auch Kultivierten Ecken immer besser kennen und lieben gelernt.

So viel ich kann, unterstütze ich die umliegende Fauna und Flora nach bestem Wissen. Erst jetzt, nach Jahren, stellen sich kleine Erfolge ein.

Hier und da, ein paar Arten und Anzahlen mehr. Entgegen jeder Vernunft soll nun Natur vernichtet werden. So gut ich kann, möchte ich diesen Irrsinn verhindern.

 

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Das Bild rechts entstand nach einem netten Plausch mit dem Pächter der Heuwiese. Er ist nur zwei mal im Jahr darauf und mäht sie für seinen Reiterhof. Er war gern bereit, einen Streifen stehen zu lassen, damit ich dort dauerhaft eine Bienenweide anpflanzen kann.

 

 

 

 

Dweerlandweg Moor
Bei der Fläche handelt es sich um ein Moor!
Quelle: GeoOnline
Quelle: GeoOnline
Rechts der A1 liegt die JVA. Am unteren Ende der Elipse ist die Bahnstrecke.
Rechts der A1 liegt die JVA. Am unteren Ende der Elipse ist die Bahnstrecke.
Dweerlandweg
Ringelnatter am Dweerlandweg
Dweerlandweg
Wiese, Weide - kleines Glück für Tier, Insekt und Mensch


29. Mai - Fahrraddemo zum Rathaus

Viel größere Beteiligung als erwartet! Hier Abschlusskundgebung vor dem Hamburger Rathaus.
Viel größere Beteiligung als erwartet! Hier Abschlusskundgebung vor dem Hamburger Rathaus.

Redebeitrag Jan Diegelmann (Dorfgemeinschaft Billwerder):

Monopoly von rot-grünem Senat in Hamburg. Unmengen Sand sollen auf historische Kulturlandschaft geschüttet werden. Verlierer ist die Natur!



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Oberbillwerder-Info anlässlich DEMO 29.5.21
OBERBILLWERDER brauchen wir nicht.pdf
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Flyer Fahrradsternfahrt 29. Mai
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5.4.21 - Offener Brief mit starken Bedenken

In einem offenen Brief gehen wir auf Problemfelder ein, die unmittelbar die aktuelle Lebensrealität der angrenzenden Wohnquartiere von Oberbillwerder betreffen. Die bisherige Planung wird zu einer Verschlechterung der Wohn- und Aufenthaltsqualität führen. Dies betrifft insbesondere zwei Bereiche: Verkehr   und    Entwässerung.

 

20 Initiativen und Interessenvertretungen aus ganz Hamburg unterstützen unsere Forderungen und haben den Brandbrief mit unterzeichnet.

Wir appellieren hiermit eindringlich an Politik und Behörden, alle Alternativen – vor allem auf bereits versiegelten, nicht optimal genutzten Flächen (z. B. Hauni-Parkplatz, Bergedorf) – für dieses Megaprojekt gewissenhaft zu prüfen und den klima- und lebensraumgefährdenden Flächenfraß in Billwerder endgültig zu beenden.

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kurzes Anschreiben zum Offenen Brief Oberbillwerder
Anschreiben offener Brief OBW.pdf
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Offener Brief zur Planung Oberbillwerder
Offener_Brief_OBW_21_04_05.pdf
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11.2020 - Prognose: LKW-Fahrten wie Sand am Meer


Ende November 2020 wurde vor dem Stadtentwicklungsausschuss das Sandmanagement von den IBA-Projektentwicklern vorgestellt. Die Bergedorfer Zeitung berichtete am 23.11.20. Hier leicht geändert und gekürzt der Bericht.
Oberbillwerder: Täglich 134 LKW Fahrten für den Boden

Eine Million Kubikmeter Sand wird es mindestens brauchen, damit der neue Stadtteil Oberbillwerder auf sicherem Untergrund stehen kann. Zur Einordnung: Das ist in etwa so viel Sand, wie alle Strände der Nordseeinsel Sylt jährlich durch Wind- und Welleneinfluss verlieren. Die Sandmengen sollen aus dem Großraum Hamburg angefahren werden. Es wird nicht nur einen Herkunftsort geben.  Warum soviel Sand? Der Baugrund muss verbessert werden. Oberbillwerder hat weiche Böden, Kleischichten von einem bis sechs Meter Dicke.  Direkt darauf kann man keine Straßen bauen. Auch für Siele und Straßenentwässerungsleitungen darunter muss der Untergrund aufgeschüttet werden.   .... alles lesen

Irgendwo hier wollen sie einfallen und jahrelang Sand auf die Kulturlandschaft schütten. Rechts: Grundschule/Kita     Hinten: S-Bahn Mittlerer Landweg
Irgendwo hier wollen sie einfallen und jahrelang Sand auf die Kulturlandschaft schütten. Rechts: Grundschule/Kita Hinten: S-Bahn Mittlerer Landweg


Zerstörungsplan für Billwerder

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Mit dieser Übersicht zu fünf geplanten Flächen wird deutlich, wie gewaltig diese für den Stadtteil (das Dorf!) Billwerder sein werden. Eine Vertretung der Dorfgemeinschaft erhielt am 11. Juli 2020 Redezeit im Bergedorfer Stadtentwicklungsausschuss. Unsere Standpunkte zum Bürgerbegehren wurden sehr ausführlich vorgetragen. Der Ausschuss fand coronabedingt  unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. 

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Plan inkl. Verlinkungen (rechte Spalte)
Fünf weitere Flächen für die geplante Zerstörung von Billwerder
Karte_Zerstoerung_Kulturlandschaft_Billw
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Gegen Oberbillwerder

Hamburgs geplanter 105. Stadtteil im Modell

Für Grünflächenerhalt

Kulturlandschaft in Billwerder heute



Arbeitsgemeinschaft
„Paradies Billwerder erhalten“
der Dorfgemeinschaft Billwärder an der Bille e.V.
Billwerder Billdeich 241 · 21033 Hamburg