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Neue Volksinitiative: Rettet Hamburgs Grün

Die Bürgerinitiative Rettet das Diekmoor! meldete am 15.

September im Hamburger Rathaus die Volksinitiative RETTET HAMBURGS GRÜN – KLIMASCHUTZ JETZT! an. 

 

Die Kernforderung der Initiative lautet:

Keine Bebauung von großflächigen Grün- und Landwirtschafts-flächen ab einem Hektar.

 

Warum diese Volksinitiative? 

Der Klimawandel steht nicht mehr vor der Tür, sondern hat in unserem Wohnzimmer Platz genommen. Wir müssen handeln. Hitzetote, Waldbrände, Überschwemmungen, Insektensterben. 

Wir können uns nicht davor verstecken. Die stark ansteigende Versiegelung von Flächen führt in Hamburg zur weiteren Erwärmung der Stadt, Verlust von Naherholungsflächen, zu Überschwemmungen, Rückgang der Artenvielfalt …

 

Nun gilt es zunächst innerhalb eines halben Jahres 10.000 Unterschriften von Wahlberechtigten zu sammeln. Diese sind Voraussetzung für den Start eines Volksbegehrens.

Unterstützung ist wichtig - d.h. insbesondere auch selbst Unterschriften sammeln. 

 

Der Ausdruck von Unterschriftenlisten und Informationen zum Sammeln werden unten im Downloadbereich angeboten (jeweils mit einem Link hinterlegt!).

 

"Nein zu Oberbillwerder" unterstützt dieses Anliegen von ganzem Herzen und sammelt Unterschriften.

Unterschriftenliste Rettet Hamburgs Grün
Senat u. Bürgerschaft schützt Grün-/Landwirtschaftsflächen!


DEMONSTRATION - Sa. 25.09. mit 1.200 Teilnehmern

Gute Stimmung und das Wetter spielt auch mit.
Gute Stimmung und das Wetter spielt auch mit.

- Grünflächenschutz in Hamburg-Bergedorf - 

Einen Tag vor der Bundestagswahl möchten wir u.a. erneut auf die Bedrohung der Kulturlandschaft in Billwerder mit all ihren Nebenwirkungen aufmerksam machen.
- 25.09.21/12 Uhr ging es hier los - Treffpunkt S-Bahn Nettelnburg,
  nördl. Ausgang am Friedrich-Frank-Bogen.
- anschließend Demonstrations-Zug nach Bergedorf (ca. 5 Km).

- Abschlusskundgebung am Weidenbaumsweg (CCB / Bahnhof
  Bergedorf)

 

Bilder von unserer Demo 2019!

 

Mach mit! Rette grünen Lebensraum in Hamburg! Verkehrschaos und Überschwemmungsgefahr verhindern! Wenn wir den Klimaschutz ernst nehmen, darf Oberbillwerder nicht gebaut werden!

 

Demonstration 2021 Oberbillwerder
Kurz mal auf die B5: Bergedorf wir kommen!

Wir brauchen deine Hilfe!:
Unterstützung für Demo - meldet euch oder nehmt an Gruppentreffen teil. 

 

Wir brauchen Spenden!

 

Wir brauchen deine Unterschrift für die Volksinitiative "Rettet Hamburgs Grün" (s.u.)! Gelegenheit dafür u.a. bei der Demo.

Download
Demo-Flyer Oberbillwerder 2021
Oberbillwerder Demo_0921.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.5 MB

Foto von Christian Faesecke - Sand Indien
Foto von Christian Faesecke. Ist verlinkt mit Beitrag "Indiens Kampf um Sand".

Sieht so die Zukunft der Billwerder Kulturlandschaft aus?
Auf denkbar schlechtem Marsch-Untergrund werden viele Tiere und Pflanzen vertrieben und zerstört. Ein gigantischer CO²-Turbo läuft dann an, um mindestens 1,2 Millionen Tonnen Sand für die Aufschüttung des Geländes anzufahren.
Wir gehen von deutlich höheren Mengen aus, als bislang angesprochen. Der Klimaschutz wird durch einen Bau von Oberbillwerder komplett ausgeblendet.

 

Der Fotograf Christian Faesecke hat diese diese Impression aus Indien übermittelt. Titel: Mehrere LKWs stehen zwischen aufgeschütteten Sandbergen im Flussbett des Flusses Subarnarekha nahe der Stadt Jaleswar im ostindischen Bundesstaat Orisha. Faesecke berichtet in einem Blog über die schmutzigen Geschäfte mit dem Sand.


Entwässerung Oberbillwerders weiterhin ungelöst

Juli 2021 - In ihrem aktuellen Oberbillwerder-Newsletter stellt die IBA eine Projektleiterin vor, die lieber Häfen oder Kanäle gebaut hätte. Da ist sie in Oberbillwerder schon mal nicht falsch, hier soll sie immerhin die Sielplanung verantworten. Gleichzeitig wird auf die aktuellen katastrophalen Starkregenereignisse im Westen Deutschlands und den Bergedorfer Starkregen im Mai 2018 hingewiesen. Dies alles wolle man in Oberbillwerder berücksichtigen… Wir möchten uns dazu äußern: Bereits der Himmelfahrt-Starkregen 2018 – welcher natürlich nicht vergleichbar mit den aktuellen Ereignissen ist – hat das gemeinsame Entwässerungssystem von Nettelnburg, Bergedorf-West, Neuallermöhe und Billwerder vollkommen überfordert.

Allein wegen dieser mangelhaften Entwässerung kam es zu den massiven Überschwemmungen in diesen Gebieten. 

Ein weiteres aufgehöhtes und größtenteils versiegeltes Wohngebiet (Oberbillwerder), welches in dasselbe System entwässert, wird in jedem Fall Auswirkungen haben und die prekäre Situation des Entwässerungssystems weiter massiv verschärfen. 

Kleinere Starkregenereignisse können in Oberbillwerder vermutlich teilweise zurückgehalten werden, jedoch keinesfalls solche Regenmengen wie im Mai 2018 oder wie wir sie aktuell im Westen Deutschlands gesehen haben. 

 

 

Oberbillwerder Entwässerung
Unglaublich aber wahr: Durch dieses 1,5-Meter-Loch zwischen nördlichem und südlichem Bahngraben soll ein ganzer Stadtteil entwässert werden.

Wir können uns jetzt schon bildhaft vorstellen, wie die Bewohner Oberbillwerders von den Balkonen ihrer Hochhäuser mit Handykameras die Katastrophe in den Nachbarquartieren filmen und der Senat rätselt, wie es dazu nur kommen konnte. Die IBA verschweigt, dass in Oberbillwerder Böden mit hoher Kühlleistung durch Verdunstungskälte verloren gehen. Oberbillwerder würde Hamburg weiter erwärmen und wäre damit ursächlich für Starkregenereignisse verantwortlich. Experten drängen darauf, Hochwasserschutz und Starkregenereignisse stärker bei der Auswahl von Standorten für Bauvorhaben zu berücksichtigen. 

Auch die Versicherungsbranche fordert im Zuge der Diskussion um die Einführung der Pflichtversicherung gegen Elementar-schäden, dass weniger Baugenehmigungen in Risikogebieten erteilt werden sollen. 

Eine weitere versiegelte „Hochebene“, die darüber hinaus über ein bereits bei Starkregen überlastetes System entwässern soll, bedroht die Entwässerung aller umliegenden Ortsteile (Neuallermöhe, Nettelnburg, Billwerder und B-West). Bis zum Beweis des Gegenteils bewerten wir dies als Gefahrenpotenzial, sei es für Hab und Gut und, wenn es ganz unglücklich läuft, auch für Menschenleben.

Wir fordern daher erneut einen sofortigen Stopp der Planungen zur Bebauung Oberbillwerders!

Gez. Die Bürgerinitiative Nein zu Oberbillwerder

Starkregen Oberbillwerder
Die Wiesen von Oberbillwerder, einige Tage nach dem Starkregen am 10. Mai 2018.


Zerstörungsplan für Billwerder

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Mit dieser Übersicht zu fünf geplanten Flächen wird deutlich, wie gewaltig diese für den Stadtteil (das Dorf!) Billwerder sein werden. Eine Vertretung der Dorfgemeinschaft erhielt am 11. Juli 2020 Redezeit im Bergedorfer Stadtentwicklungsausschuss. Unsere Standpunkte zum Bürgerbegehren wurden sehr ausführlich vorgetragen. Der Ausschuss fand coronabedingt  unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. 

Download
Plan inkl. Verlinkungen (rechte Spalte)
Fünf weitere Flächen für die geplante Zerstörung von Billwerder
Karte_Zerstoerung_Kulturlandschaft_Billw
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Gegen Oberbillwerder

Hamburgs geplanter 105. Stadtteil im Modell

Für Grünflächenerhalt

Kulturlandschaft in Billwerder heute



Arbeitsgemeinschaft
„Paradies Billwerder erhalten“
der Dorfgemeinschaft Billwärder an der Bille e.V.
Billwerder Billdeich 254 · 21033 Hamburg