Wäre eine Flächenreduzierung ein Kompromiss?

Ganz oder gar nicht! SPD, Grüne und die FDP sprechen 2020 von einem Kompromiss. 6 Hektar weniger Fläche sollen versiegelt werden. Da Oberbillwerder und der Bedarf an schützenswerter Kulturlandschaft durch die Koalitionsvereinbarung um keinen Quadratmeter reduziert wird, kann dies auch keine Grundlage für einen Kompromiss sein. Ziel der Dorfgemeinschaft ist es, die historisch gewachsenen Kulturlandschaft in Billwerder zu erhalten. Durch wie viel Bruttogeschossfläche diese am Ende vernichtet wird, spielt dabei keine Rolle. Die Versiegelung ist ein Thema für das lokale Klima. Allerdings ist auch für das Klima eine

aufgehöhte unversiegelte Fläche deutlich weniger wert, als die ursprüngliche historische Marschlandschaft.

 

Dem Gesetz nach sind historisch gewachsene Kulturlandschaften, wie sie in Billwerder vorhanden sind, zu erhalten. Die Kulturlandschaft in Billwerder besteht vor allem aus der Marschlandschaft, den erhaltenen Entwässerungsgräben, sowie dem Marschhufendorf Billwerder mit seinen Bau- und Bodendenkmälern und den nicht unter Denkmalschutz stehenden

typischen historischen Gebäuden. Billwerder hat in seiner Geschichte bereits den größten Teil seiner ursprünglichen Fläche an die wachsende Stadt abgegeben. Damit die historische Kulturlandschaft noch ansatzweise erkennbar bleibt, sind weitere Flächenverluste nicht hinnehmbar und ein Kompromiss damit kaum möglich.

Die rote Fläche zeigt das geplante Oberbillwerder.
Die rote Fläche zeigt das geplante Oberbillwerder.

Arbeitsgemeinschaft
„Paradies Billwerder erhalten“
der Dorfgemeinschaft Billwärder an der Bille e.V.
Billwerder Billdeich 241 · 21033 Hamburg