Landunter!

"Wir schütten erstmal eine gewaltige Menge Sand auf das Gelände und bauen da was drauf!" Was passiert danach mit der tiefer gelegenen Umgebung? Schwamm drüber!

Erschließung und Bebauung von ca. 159 Hektar Offenland und die daraus folgenden Versiegelungen werden sich negativ auf die Wasserhaushalte der umliegenden Wohnquartiere auswirken.

 

Das Konzept für die Wasserwirtschaft bezieht sich nur auf Oberbillwerder. Berechnungen über die Auswirkungen für die umliegenden Quartiere (Neuallermöhe, Nettelnburg, Allermöhe, Moorfleet, Bergedorf West), die auch übers Schöpfwerk Allermöhe entwässern, gibt es nicht.

 

Schon jetzt stellen die Folgen des Klimawandels und die damit verbundenen häufigeren Extremwetter-Ereignisse die umliegenden Siedlungen vor große Herausforderungen. Unvergessen ist das Starkregen-Ereignis im  Mai 2018. 

Nach längeren Regenfällen bilden sich Pfützen auf dem unversiegelten Marschboden.
Nach längeren Regenfällen bilden sich Pfützen auf dem unversiegelten Marschboden.
Der größte Teil dieser Fläche wird mit Sand aufgeschüttet und verdichtet bzw. versiegelt.
Der größte Teil dieser Fläche wird mit Sand aufgeschüttet und verdichtet bzw. versiegelt.

Arbeitsgemeinschaft
„Paradies Billwerder erhalten“
der Dorfgemeinschaft Billwärder an der Bille e.V.
Billwerder Billdeich 254 · 21033 Hamburg